Auf die Strasse am 23. März! Rette dein Internet!

Mächtige Lobby-Organisationen wollen in der Schweiz und in der EU ein Urheberrecht schaffen, das das Internet und die Netzkultur massiv in Mitleidenschaft ziehen würde. Wir müssen nun den Protest auf die Strasse bringen! Zeigen wir den Politikern, dass wir nicht einverstanden sind! Zusammen mit der Allianz für ein faires Urheberrecht rufen wir auf zur Demonstration am 23. März in Zürich. In ganz Europa finden an diesem Tag Demostrationen statt – komm auch und sei Teil der Bewegung #SaveYourInternet!

Wir demonstrieren:

  • Datum: 23. März 2019
  • Start: 13.30 Uhr, Helvetiaplatz, Zürich
  • Schluss: 16.30 Uhr, Helvetiaplatz

Wir fordern:

  • Keine lizenz- und kostenpflichtigen Links
    Mit dem geplanten Leistungsschutzrecht werden alle journalistischen Inhalte vergütungspflichtig. Das bedeutet, dass man Lizenzen haben muss, um auch nur kleine Ausschnitte oder Titel darstellen zu können und dass für die Links bezahlt werden muss. Eine solche Link-Steuer lehnen wir ab. Sie ist schädlich und unfair.
  • Kein Verbot von Memes und des Teilens von Fotos
    Sowohl das geplante Leistungsschutzrecht wie auch der Lichtbildschutz führen dazu, dass die meisten Memes, die du bisher gemacht oder gesehen hast, nicht mehr möglich sind. Auch deine Fotos, die du im Internet oder über Social Media publizierst, können nicht mehr ohne Weiteres geteilt werden, ohne gegen das Urheberrecht zu verstossen. Eine derartige Einschränkung unserer Kommunikations- und Ausdrucksmöglichkeiten lehnen wir entschieden ab. Sie ist nicht gerechtfertigt und unfair.
  • Keine Behinderung von Satire und kritischer Berichterstattung
    Upload-Filter werden nie erkennen können, ob ein Beitrag humorvoll, satirisch oder kritisch gemeint ist. Zum Beispiel werden keine sinnvollen Kommentare zum Zeitgeschehen mehr möglich sein, da solche Inhalte schon gar nicht erst hochgeladen werden können. Die Unschuldsvermutung wird aufgehoben. Wir wollen kein Internet, das nur noch Inhalte enthält, die einigen wenigen Medienkonzernen passen. Upload-Filter sind fehlerhaft und nicht fair.