Piratenpartei beschliesst Nein-Parole zu NoBillag

Die Mitglieder der Piratenpartei Schweiz haben an einer Urabstimmung mit mehr als 85% die Nein-Parole zum NoBillag-Kahlschlag beschlossen. In der vorangegangenen Debatte wurde jedoch betont, dass beim journalistischen Service Public nach wie vor Reformbedarf besteht.

Stefan Thöni, Co-Präsident der Piratenpartei Schweiz, fordert: «Mit Gebühren- oder Steuergeldern sollen statt TV- und Radiosendern unabhängiger Qualitätsjournalismus und frei verfügbare Inhalte finanziert werden. Gute Information und Meinungsvielfalt sind von herausragender Bedeutung für die Schweizer Demokratie. Bei jeder zukünftigen Lösung muss sichergestellt werden, dass die Redaktionen nicht nur von Staat und Behörden, sondern auch von Politmäzenen und Medienmogulen unabhängig sind.»