Vernehmlassung zu Änderung der Radio- und Fernsehverordnung (RTVG)

Die Piratenpartei Schweiz hat an der Vernehmlssung zur Änderung der Radio- und Fernsehverordnung teilgenommen.

Orginal in französischer Sprache verfasst:
Lettre_R_ponse_Consultation_ORTV

Hier eine maschinelle Übersetzung:

Die Schweizerische Piratenpartei (PPS) lehnt die Werbung für bestimmte Zielgruppen in allen Schweizer Fernsehkanälen ab. Daten aus der Schweizer Privatsphäre müssen nicht für Werbezwecke genutzt werden.

Die digitale Integrität der Schweizer muss nicht kompromittiert werden. Daher sollte eine auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtete Werbung nicht von konzessionierten Fernsehanstalten genutzt werden, die als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten gelten.

Sender wie Swisscom, UPC und andere, die in der Lage sind, Werbeinhalte mit hohem Mehrwert in die von ihnen kontrollierten Streams einzufügen, sind inakzeptabel, da sie sich auf eine Menge von Daten stützen, die auf Kosten der Sphäre gesammelt bei privaten Zuschauer und oft ohne ihr Wissen werden.

Darüber hinaus wird sich ein solcher Vorschlag nachteilig auf die Informationsblasen der Bürger auswirken, die zur Gefährdung der Demokratie in unserem Land führen könnten. Die Schaffung und Stärkung von Informationsblasen ist ein ernsthafter Angriff auf die digitale Integrität der Bürger. Dies reduziert die Konfrontation mit anderen Realitäten, die für die Entwicklung des kritischen Denkens notwendig sind. Der Vorschlag ist im Wesentlichen, was den sozialen Netzwerken vorgeworfen wird. Der globale Kontext der Entwicklung der digitalen Gesellschaft wurde nicht berücksichtigt

Qualitätsförderungsmaßnahmen – ATS Support

Die Piratenpartei Schweiz unterstützt die ATS-Förderung (LINK???), um qualitativ hochwertige Informationen für die Schweizer Medien zu schaffen.

Die PPS ist jedoch der Meinung, dass auch andere Schweizer Agenturen entwickelt werden müssen, die den spezifischen Bedürfnissen der Schweizer Medien entsprechen.

Neben der öffentlichen Finanzierung durch die LRTV-Abgabe schlägt das PPS vor, die Nutzung veröffentlichter Werbungssteuereinnahmen zuzulassen und diese insbesondere auf 25% der Werbeeinnahmen im Zusammenhang mit Werbung für spezifische Zielgruppen und Werbezwecke zu erhöhen wie zBs. Untertitelbeiträge im Programm auszustrahlen.

Die PPS stellt fest, dass SMART-Ziele bei der Umsetzung dieser Maßnahmen fehlen. Die Zeitlichkeit muss mit Zielen, die mit einem Kalender verknüpft sind, besser definiert werden.

Anforderungen:

– Durchführung der Umsetzung dieser Maßnahmen unter 24 Monaten,
– Eine qualitative und quantitative Kontrolle muss eingeführt werden.

Werbung für bestimmte Zielgruppen

Die Piratenpartei lehnt die Einführung von Werbung für bestimmte Zielgruppen nicht nur in allen Franchise-Ketten, sondern auch in allen nicht konzessionierten Kanälen eindeutig ab.

Anforderungen:

– Verbot der Werbung für bestimmte Zielgruppen
– Verbot der Sammlung und Konsolidierung von Informationen, die das Targeting von Gruppen und / oder Einzelpersonen ermöglichen
– Beschränkung auf die Anzahl von drei Eigenschaften, die im Rahmen der Zielgruppenauswahl gewünscht sind
– Verbot des Kaufs von Daten zur Verbesserung der Ausrichtung
– Beschränken Sie die Anzahl der Publizitätsminuten in allen Fällen auf weniger als 10% der Werbezeit.
– Besteuerung von Werbeeinnahmen für bestimmte Zielgruppen mit einer Quote von mindestens 25% und Zuweisung für kulturelle, informationstechnische und technologische Entwicklungsprojekte.