Aprilscherz: Steuer gegen veraltetes Internetprotokoll gefordert
Diese Forderung ist nicht ganz ernst gemeint. Man beachte das Datum. Bekanntlich gehen die Adressen der allgegenwertigen Version 4 des Internetprotokolls (IPv4) langsam zur Neige. Damit die Adressknappheit die Digitalisierung nicht behindert fordert die Piratenpartei eine Steuer auf den Datenverkehr im alten IPv4-Format. Stefan Thöni, Co-Präsident der Piratenpartei Schweiz ist von der Idee begeistert: «Die Umstellungsphase auf die Version 6 des Internetprotokolls dauert nun schon über 10 Jahre. Jetzt muss die Politik mit dieser Steuer zusätzlichen Druck machen!» Die Steuer von einem Franken pro Million IPv4-Pakete soll von den Internetprovidern eingezogen werden und die Umstellungsfaulen Netzbenutzer berappt werden. Auf den Download eines Films in DVD-Qualität würden so etwa 3-4 Franken IPv4-Steuer fällig.
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