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  • Dec

    5.
    2010
  • Von Hackerangriffen keine Spur!

    admin

    Die Piratenpartei konnte seit Aufschaltung der Schweizer Nameserver keinerlei Hackerangriffe (z.B. DDoS-Angriffe) feststellen. Es ist ihr unerklärlich, wie EveryDNS zum Schluss kommen konnte, wikileaks.org verursache zuviel Traffic und gefährde ihren regulären Betrieb.

    Heute morgen war Wikileaks zwar für kurze Zeit schlecht erreichbar, dies lag aber daran, dass der Server von Wikileaks offenbar überlastet war. Wir leiten zur Zeit via wikileaks.ch pro Sekunde 3000 Besucher auf Wikileaks weiter - Tendenz stark steigend. Auch die Zugriffe auf unsere eigene Website, piratenpartei.ch, haben sich vervielfacht1. Die Domainregistrationsstelle Switch hat uns mittlerweilen mitgeteilt, dass kein Anlass bestehe, wikileaks.ch zu sperren - auch nicht seitens BAKOM.

    Zur weiteren Unterstützung bereiten wir einen Brief an den Bundesrat vor, worin wir den Erhalt der Whistleblower-Plattform Wikileaks in der Schweiz fordern. Er soll weiter ein politisches Asyl für Julian Assange gründlich prüfen. Weitere namhafte Vertreter verschiedener Parteien haben die Absicht bekundet, diesen Brief mit zu unterzeichnen. Bereits am 5. November forderte die Piratenpartei in einer Medienmitteilung, Assange Asyl in der Schweiz zu gewähren und sicherte ihm und vor allem Wikileaks ihre Unterstützung zu.

    Es sind hunderte Danksagungen und Hilfeleistungs-Angebote über Twitter, Facebook, E-Mail und Kommentare bei uns eingegangen. Auch die Mitgliederzahlen blieben nicht unberührt: Seit heute Sonntag zählt die Piratenpartei Schweiz mehr als tausend Mitglieder. Wir bedanken uns bei all denen, die sich für den Erhalt von Wikileaks und die Anliegen der Piratenpartei einsetzen.

Submitted by admin on 5 December, 2010 - 21:01