Die Schweiz muss sich an die höchsten demokratischen Standards halten, um ihre Stellung als Vorzeigedemokratie zu wahren; dies kann nur mit einem konsequent transparenten Staatswesen erreicht werden: es schaft Nachvollziehbarkeit, Teilnahmevoraussetzung und eine Diskussionsbasis.
Das Positionspapier behandelt die 3 Teilbereich Parteien, repräsentative Demokratie und staatliches System, die alle höheren Standards genügen müssen; Texte zur Motivation finden sich im Anhang. Die Privatsphäre von Bürgern die nicht im öffentlichen Rampenlicht muss weiterhin geschützt bleiben.
Die Forderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Parteien die am politischen Prozess müssen ihre Finanzen offenlegen und demokratischen Prinzipien entsprechen. Genauso muss in der repräsentativen Demokratie mit offenen Karten gespielt werden, was Stimmverhalten, ökonomische Interessen, Verbindungen und beratende Personen betrifft.
In der staatlichen Verwaltung müssen in der Schweiz weitergehendere Regelungen in Bezug auf das Öffentlichkeitsprinzip, öffentliche Aufträge und die Besetzung öffentlicher Ämter eingeführt werden. Daten die im öffentlichen Interesse gesammelt werden, sowie die Aushandlung von Erlassen müssen stärker öffentlich werden. Zuletzt wird gefordert, dass auch Bildung und die Möglichkeit des Zugriff der Bevölkerung in diesen Bereichen verbessert werden muss.