Bei den heutigen Grossratswahlen im Kanton Bern konnte die Piratenpartei Schweiz in den vier Wahlkreisen, in denen sie antrat, einen Wähleranteil von 0.7% Prozent auf sich vereinigen. Für einen Sitzgewinn reichte dies leider nicht.
Die am 12. Juli 2009 gegründete Partei, welche sich für die Themen des digitalen Wandels einsetzt, nahm zum ersten Mal an kantonalen Wahlen teil. Denis Simonet, Piratenpartei-Präsident und selber Kandidat im Wahlkreis Biel-Seeland, wertet das Abschneiden als Achtungserfolg: «Die 0.7% Prozent sind ein tolles Ergebnis angesichts der Tatsache, dass wir noch wenig bekannt sind, die Piraten über ein kleines Budget verfügten und keine grosse Wahlkampferfahrung hatten. Aber: ganz offensichtlich sind unsere Themen bei einem beachtlichen Teil des Stimmvolks gefragt. Mehr noch, es ist ein öffentliches Bedürfnis. Damit ist für uns klar: Wir müssen dran bleiben, wir werden gebraucht!»
Für die Piratenpartei Schweiz war der Wahlkampf um den Grossen Rat ein wichtiger Lehrgang und ist wegweisend für alle folgenden Wahlen und Aktionen. Die Piraten fassen gestärkt und selbstbewusst das nächste Ziel ins Auge: die Nationalratswahlen 2011. Es gibt noch viel zu tun!